Vita

Hier finden Sie meinen Lebenslauf in tabellarischer Form und als Fließtext.

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Pascal Zurek (Bassbariton)

Der in Stuttgart ausgebildete Opernsänger, Sprecher und Diplomphysiker steht seit seinem 19. Lebensjahr auf der Bühne. Er studierte nach einer Ausbildung an vielen Instrumenten zunächst Schulmusik, Physik und Tontechnik in Rostock und Piteå (Schweden), intensivierte schließlich seine Neigung zur menschlichen Stimme und zur Neuen Musik mit einem Masterstudium in Stuttgart und schloss all diese Studiengänge mit Bestnoten ab, wonach er die Ausbildung an der Opernschule der HMDK Stuttgart absolvierte. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Teru Yoshihara, Prof. Georg Nigl und Prof. Angelika Luz. Er bildete sich durch Meisterkurse u. a. bei Michael Volle, Margreet Honig, Sarah-Maria Sun und Juri Vassiliev weiter und wurde während seiner Studienzeit durch die Studienstiftung des deutschen Volkes und durch die Haake-Stiftung gefördert. 2015 war er Akademist des SWR Vokalensembles und 2020/21 Stipendiat der Vadstena-Akademie in Schweden. 

Außerhalb des Opernbereiches ist er regelmäßig bei Konzerten mit Vokalimprovisation oder elektronischer Musik, bei Lieder- und Rezitationsabenden sowie Oratorien zu hören. Besondere Schwerpunkte setzt er derzeit auf Melodrame und auf Musik skandinavischer Komponisten.

Neben seinen Aktivitäten als Sänger tritt Zurek auch als Rezitator und Sprechkünstler auf und leiht Hörbüchern seine Stimme; ferner gibt er sein Wissen seit einigen Jahren als Stimmbildner weiter, u. a. in seinem Lehrauftrag an der ADK Ludwigsburg. Das von ihm verfasste und aufgeführte Musiktheater „Zurückbleiben, bitte!“ gewann 2013 den Sonderpreis des Wettbewerbs „HMT Rostock Interdisziplinär“.

2016 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart in Johannes Harneits Alice im Wunderland (UA). In den vergangenen Jahren wirkte er u. a. in Produktionen von Puccinis Gianni Schicchi (Betto di Signa), Mozarts Zauberflöte (Sarastro), Hoffmanns Undine (Kühleborn), Verdis Rigoletto (Sparafucile), Kurt Weills Street Scene (Mr. Olson), Ligetis Aventures und zuletzt Verdis Don Carlos (Le Grand Inquisiteur) auf Bühnen in Deutschland, Österreich, Belgien, Schweden, Italien und Ungarn mit. Die Mono-Oper Eight Songs for a Mad King von Peter Maxwell Davies zählt zu seinen Lieblingspartien. 2021 erhielt er das Stipendium der renommierten schwedischen Vadstena-Akademi und sang in der Uraufführung von Zebran von Tebogo Mannokgotla im Schloss Vadstena.